Konzeption
1. Vorwort
Träger
Träger dieser Kindertageseinrichtung ist die Evangelische Lutherkirchengemeinde Berlin - Wilhelmsruh. Unsere Kita ist ein Jahr jünger als die Lutherkirche - also 2007 genau 100 Jahre alt - und 14 Jahre jünger als der Berliner Ortsteil Wilhelmsruh. In den ersten Jahren wurde die Kita von Diakonissen aus dem Paul-Gerhardt-Stift geleitet.
Die Kinder waren von Anfang an wichtig für die Gemeinde, und so sind sie es heute. Dabei sind uns alle Kinder willkommen, aus allen Konfessionen und Glaubensrichtungen. Wir bleiben aber eine evangelische Kita. Bildung und Erziehung sind Grundanliegen der Evangelischen Kirche; dazu gehört das Evangelium und Gottes Zusage "Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir".
Mit der Kirchenmusikerin wird davon spielend und singend erzählt, das Angebot "Singen mit der Kantorin" nehmen die Kinder mit großer Freude wahr - und es begeistert die Eltern und auch die Gemeinde, wenn bei Veranstaltungen oder im Gottesdienst kleine Stücke aufgeführt werden.
Regelmäßig wird mit der Pfarrerin und der Kantorin ein kleiner Kindergottesdienst gefeiert, in kindgerechter Form, den Altersgruppen angemessen.
Der Gemeindekirchenrat trägt Verantwortung für die Kita, er begleitet das Team der Erzieherinnen nach Kräften, gerade auch in den neuen Herausforderungen, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts gestellt werden. Wir wollen, dass die Kinder gut gerüstet sind für die vielfältigen Anforderungen, mit denen sie im Leben fertig werden müssen, dass sie neugierig sind auf die Welt und offen für Menschen, dass sie freie Menschen sein können und sich doch behütet wissen und gesegnet ins Leben gehen.
Kita
Diese Konzeption ist eine Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte, in der wir, das Kindergartenteam, unsere pädagogische Arbeit, die räumliche und personelle Situation und die organisatorischen Abläufe beschreiben. Sie beinhaltet auch umfassende Informationen und bietet Ihnen so Orientierungshilfen.
Die Konzeption ist gerichtet an Eltern, Träger, Fachdienste, Schulen, neue Mitarbeiter/-innen, Praktikant/-innen und an alle, die sich für unsere Einrichtung interessieren.
Da die Konzeption ein Spiegelbild der Realität ist, eine Arbeits- und Reflexionsgrundlage, wird sie bei wesentlichen Veränderungen überarbeitet.
2. Rahmenbedingungen
Träger unserer Einrichtung ist die Evangelische Luthergemeinde Wilhelmsruh.
Wilhelmsruh gehört zum Stadtbezirk Pankow und liegt im Norden Berlins.
Unsere Einrichtung bietet 42 Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren (bis zum Schuleintritt) Platz, wobei 3 Plätze für Kinder mit Behinderung vorbehalten sind.
Wir arbeiten in drei altersgemischten Gruppen, in drei Gruppenräumen und einem Sport- und Therapieraum und verfügen über ein Außenspielgelände.
Der Kindergarten ist von Montag bis Freitag von 6.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.
In den Sommerferien schließt unsere Einrichtung für 3 Wochen, wobei wir uns für die Kinder, die eine Ausweichmöglichkeit benötigen, darum bemühen.
Es besteht Rechtsanspruch auf eine Ausweichmöglichkeit. Wir werden daher in jedem Fall eine Lösung finden, nach Möglichkeit gemeinsam mit den Eltern.
Des weiteren ist unser Kindergarten immer zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen und 3 bis 4 Tage im Jahr für Weiterbildungen aller Erzieherinnen.
Unser Personal setzt sich wie folgt zusammen:
- Leiterin:
- Petra Pentzien (Erzieherin)
- päd.Personal:
- Irene Gerson (Erzieherin)
- Valentina Kisling (Erzieherin)
- Andrea Merkel (Erzieherin, Facherzieherin für Integration)
- Sabine Boa (Erzieherin)
- Pia Staudacher (Erzieherin)
3. Leitbild
Wir sehen die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten an.
Sie sind in ihrer Einzigartigkeit ein Geschenk Gottes und passen in keine Schablone. Jedes Kind hat seine Rechte, aber auch Pflichten, die im Zusammenleben mehrerer Kinder wahrgenommen werden müssen. Das individuelle Eingehen auf die Kinder, aber auch auf die Gruppe als Ganzes ist uns sehr wichtig.
Jedes Kind verfügt über ein eigenes Entwicklungstempo, trotzdem können wir die Entwicklung nicht dem Selbstlauf überlassen. Wir geben den Kindern Impulse und Hilfen, um ihre persönliche Entwicklung zu fördern.
Vom Kindsein bis zum Erwachsensein ist ein langer Weg. Ein kurzes Stück dürfen wir die Eltern bei der Erziehung ihres Kindes unterstützen, ergänzen und das Kind beim Hereinwachsen in die uns umgebende Welt begleiten.
4. Bildungsbereiche
Die Entwicklung des Kindes in seiner Gesamtpersönlichkeit vollzieht sich ganzheitlich und steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
In unserer Arbeit richten wir uns nach dem Berliner Bildungsprogramm, in dem folgende 7 Bildungsbereiche verankert sind:
1. Körper, Bewegung und Gesundheit
2. Soziale und kulturelle Umwelt
3. Kommunikation
4. Bildnerisches Gestalten
5. Musik
6. Mathematische Grunderfahrungen
7. Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrung
1. Körper, Bewegung und Gesundheit
Bewegung ist die Grundlage des Denkens und als Einheit von Körper, Geist und Seele zu sehen.
Darunter verstehen wir, dass die Kinder im Außengelände nach Lust und Laune hopsen, springen, rennen, klettern usw. können. Dabei stoßen die Kinder oft an ihre Leistungsgrenzen und lernen die Gefahren wahrzunehmen, zu erkennen und einzuschätzen.
Durch das Angebot unterschiedlicher Spielgeräte, wie Roller, Dreirad, Klettergerüst, Rutsche, Schaukel etc. bieten wir den Kindern eine Vielfalt an Möglichkeiten, sich selbst auszuprobieren, sich selbst zu spüren und alle Sinne zu mobilisieren.
Die Kinder werden angeregt, ihre Gefühle - Wut, Trauer und Freude - mitzuteilen und bei anderen Kindern wahrzunehmen.
Durch Angebote wie Bewegungsspiele und Massagen haben die Kinder die Möglichkeit, Erfahrungen mit körperlicher Bewegung und Nähe zu sammeln.
In der Gemeinschaft lernen die Kinder, bei der täglichen Körperpflege auf sich zu achten, sich gegenseitig zu helfen und zu motivieren.
Da auch die Ernährung ein wichtiger Baustein der kindlichen Entwicklung ist, achten wir bei der Auswahl unseres Mittagessens und durch das tägliche Obstfrühstück auf eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
2. Soziale und kulturelle Umwelt
"Kinder brauchen Wurzeln und Flügel" (J.W. von Goethe)
Wurzeln, um zu wissen, wo sie herkommen und Flügel, um die Welt zu erkunden.
Soziale Beziehungen sind die Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. Die ersten Bindungspersonen im Leben eines Kindes sind seine Eltern. Sie ermöglichen dem Kind die Entwicklung seines Selbstvertrauens, indem sie es unaufdringlich beobachten, begleiten und ihm bei Bedürfnis Zärtlichkeit, Ermutigung und Trost spenden.
Kinder brauchen Raum und Zeit, um die Welt zu erkunden. Wenn Eltern die Freude und den Stolz ihres Kindes teilen, fördern sie dadurch die Entwicklung des Selbstwertgefühls und der Selbstachtung.
Im Kindergarten sind Kinder in der Regel zum ersten Mal in einer größeren Kindergemeinschaft, in der im Prinzip alle die gleichen Rechte, Pflichten und Möglichkeiten haben.
Sie schließen Freundschaften und bauen Beziehungen auf, lernen miteinander zu leben und auszukommen. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, lernen aber auch, das Anderssein zu akzeptieren.
Im Alltag versuchen die Kinder, Konflikte selbst zu lösen und Kompromisse zu finden. Es werden Regeln erarbeitet, die es einzuhalten gilt und die ggf. gemeinsam geändert werden können.
Um ein harmonisches Zusammensein zu ermöglichen ist es wichtig, eigene Grenzen zu erkennen und zu äußern und die der anderen zu respektieren.
Bei Gesprächen (Morgenkreis, beim Essen...) werden die Kinder ermutigt, sich Gehör zu verschaffen, um ihre eigene Meinung zu äußern. Gleichermaßen werden sie dazu angehalten, zuzuhören und andere Meinungen zuzulassen.
In der Gruppe erkennen die Kinder durch Beobachtungen und Versuche den Zusammenhang zwischen eigenem Verhalten und dem der anderen.
3. Kommunikation
Kinder brauchen Zeit für Gespräche, denn die Sprache ist der Schlüssel zur Welt, ist Ausdruck der Verständigung und Beziehung zwischen Menschen.
Die Sprache ermöglicht den Kindern, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken, Konflikte verbal zu lösen und ihr Wissen weiter zu geben.
Durch das Angebot von Sprach-Bewegungsspielen sensibilisieren wir die Kinder, genau hinzuhören, an Hand von Reimen Sprachrhythmen zu erkennen und durch Singen und Mitbewegen nachzuerleben.
Wir ermutigen die Kinder sich mitzuteilen, Erlebtes frei zu erzählen, Geschichten nachzuerzählen und eigene Geschichten zu formulieren, die auch im Rollenspiel umgesetzt werden.
4. Bildnerisches Gestalten
Bei ihren Versuchen, die Welt kennen- und verstehen zu lernen, beschreiten die Kinder ganz eigene Wege und greifen hierbei zu den unterschiedlichsten Mitteln. Indem sie zeichnen, malen, collagieren, mit plastischen Materialien (Ton, Lehm, Knete...) und Draht, Wasser und Papier experimentieren, setzen sie sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander, verarbeiten ihre Erlebnisse und verleihen darüber hinaus ihren Eindrücken neuen Ausdruck.
Durch die Handhabung verschiedener Materialien und Werkzeuge wird bei den Kindern die Motorik gefördert.
In unserer Einrichtung werden die entstandenen Arbeiten der Kinder präsentiert. Dadurch lernen sie ihre Werke und die der anderen wertschätzen. Dies trägt dazu bei, dass das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein der Kinder wachsen.
5. Musik
"Jeder Mensch wird mit der Erfahrung von Rhythmus geboren, dem Herzschlag der Mutter, und mit einem Musikinstrument, der Stimme" (Howard Gardner)
Musik ist nicht nur eine Quelle für reiche Empfindungen und großen Genuss, sondern fördert auch die kindliche Intelligenz und die innere Ausgeglichenheit.
Musikalische Bildung spricht Sinne und Gefühle an, fördert die Fantasie und Kreativität sowie die ganzheitliche Entwicklung der Kinder.
Durch musikalische Angebote (singen mit der Kantorin, im Morgenkreis, im Gottesdienst, in Alltagssituationen, beim Spaziergang, in Projekten und bei Klanggeschichten) erlangen die Kinder ein Bewusstsein über die eigenen körperlichen Lautinstrumente und erproben dabei ihre Ausdrucksfähigkeit. Während des Musizierens in der Gruppe lernen die Kinder verschiedene akustische Wirkungen kennen, wie laute und leise Geräusche, schnelle und langsame, hohe und tiefe, angenehme und unangenehme Töne.
Darüber hinaus kann Musik auch den Weg ebnen zu einer Spiritualität, die Kindern durchaus zu eigen ist, aber leider oft verkümmert, wenn der Gehörsinn nur mit Geräuschen verschüttet wird.
Das Kennen- und Spielenlernen verschiedener Musikinstrumente (Orffsche Instrumente, Gitarre, Orgel, Flöte, Akkordeon) regt bei den Kindern Lust und Freude an, selbst Instrumente herzustellen.
6. Mathematische Grunderfahrungen
In den ersten Lebensjahren eines Kindes entwickeln sich die Grundlagen mathematischen Denkens.
Mathematische Grunderfahrungen sammeln die Kinder nicht nur in angeleiteten Aktivitäten, wie z.B. Gesellschaftsspiele, Zuordnungsspiele und Abzählreime.
Sie machen diese Erfahrungen auch im Alltagsleben z.B. beim Vergleichen von Größen, Längen, Breiten und Höhen und im Umgang mit verschiedenen geometrischen Körpern und Flächen, sowie beim Messen und Schätzen von Mengen.
Das Erleben eines immer wiederkehrenden Tagesablaufes bringt Orientierung, Sicherheit und eine Vorstellung von Raum und Zeit.
Über das Handtieren mit Bausteinen, Steckern, Murmeln, Perlen... gelangen die Kinder vom Vergleichen zum Zählen und zu Addition und Subtraktion.
Bei Kindern aller Entwicklungsstufen ist zu beobachten, dass die Beschäftigung mit den Ordnungsstrukturen der Mathematik Spaß macht und einen faszinierenden Reiz ausübt.
7. Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen
Kinder sind von Natur aus neugierig. Mit all ihren Sinnen erkunden und erforschen sie ihre Umwelt und machen erste Erfahrungen mit den Grundelementen Erde, Wasser, Feuer und Luft.
Sie beobachten, beriechen und ertasten die Dinge in ihrem Lebensraum, um sie kennen zu lernen und um Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen.
Die Kinder lernen das physikalische Phänomen der Schwerkraft kennen, wenn etwas herunterfällt und chemische Reaktionen, wenn sie z.B. Salz mit Wasser mischen.
Nicht nur beim Experimentieren entdecken die Kinder Ursache und Wirkungszusammenhänge, sie erleben sie auch im Naturkreislauf. Die Tier- und Pflanzenwelt passt sich immer wieder an die klimatischen Veränderungen der verschiedenen Jahreszeiten an. Auch wir Menschen müssen uns anpassen, z.B. indem wir witterungsgerechte Kleidung tragen.
Eingewöhnung
Austausch und Verständigung zwischen Kita und Eltern beginnen bereits beim Anmeldegespräch mit der Kitaleiterin. Hierbei lernen die Eltern die Erzieherinnen und die Räumlichkeiten der Kita kennen.
Im Sinne einer sanften Eingewöhnung wird das Kind bei seinem Übergang in die neue Lebenswelt Kita von einem Elternteil oder einer vertrauten Bindungsperson begleitet.
Dieses dient zur Sicherheit und Geborgenheit in der neuen Umgebung und gibt den Eltern die Möglichkeit, sich schrittweise zurückzuziehen.
Die Dauer der Eingewöhnung hängt aber auch davon ab, ob und inwieweit es den Erzieherinnen gelingt, eine Beziehung zu dem Kind aufzubauen.
Die Eingewöhnung kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn die Erzieherinnen selbst zur Bindungsperson werden, d.h. dass sie das Kind auch bei Abwesenheit seiner Eltern in verunsichernden Situationen auffangen und das Kind sich trösten lässt.
Übergang in die Schule
Schon mit Eintritt in den Kindergarten werden die Kinder auf die Schulzeit vorbereitet.
Im letzten Jahr, in dem das Kind die Kita besucht, fühlt es sich bereits deutlich größer und erwartet, dass ihm mehr und andere Rechte zugestanden werden als bisher.
Zumeist sieht es der größeren Selbstständigkeit mit Freude und Stolz entgegen.
Vor der Einschulung werden die Kinder mit verschiedenen Aktivitäten auf das Leben außerhalb der gewohnten Umgebung (Elternhaus und Kita) vorbereitet.
Die Verabschiedung der zukünftigen Schulkinder findet im Rahmen einer gemeinsamen Abschiedsfeier mit einem festlichen kindgerechten Gottesdienst statt.
5. Vermittlung von christlichen Werten
Die christliche Erziehung ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Dazu gehört, dass in unserer Einrichtung Kinder aller Nationalitäten und jeden Glaubens Platz finden. In Anmeldegesprächen wird mit den Eltern über eventuelle Besonderheiten (Essen u.a.) gesprochen und nach einem Lösungsweg, der für alle Beteiligten akzeptabel ist, gesucht. Unseren Kindergarten besuchen evangelische, katholische, muslimische und konfessionslose Kinder. Wir achten die religiöse Überzeugung, die dem Kind im Elternhaus vermittelt wird.
Uns ist es wichtig, dass alle Kindergartenkinder, egal welcher Konfession sie angehören, sich bei uns akzeptiert, verstanden und wohl fühlen. Dabei bleiben wir aber als evangelische Einrichtung erkennbar.
In unserer Einrichtung hat das Gebet einen festen Platz. Wir beten zu den Mahlzeiten und singen christliche Lieder.
Jeden Donnerstag gehen wir vormittags zum Kindergottesdienst in die ev. Lutherkirche. Diesen Kindergottesdienst feiert die Pfarrerin mit uns. Er wird gemeinsam von den Erzieherinnen, der Pfarrerin und der Kantorin vorbereitet.
Kinder die neu zu uns kommen, erhalten beim ersten Kindergottesdienst als Geschenk der Kirchengemeinde eine Kinder-Gebetfibel, welche sie durch die gesamte Kindergartenzeit begleiten soll und die ganz individuell mit einem Fingerabdruck des jeweiligen Kindes gekennzeichnet wird.
In unserer pädagogischen Planung berücksichtigen wir die Feste des Jahreskreises und ihre Bedeutung. Im Kindergarten feiern wir Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern usw.
Durch das Erzählen und Vorlesen von biblischen Geschichten, durch das regelmäßige Feiern von Festen, durch die regelmäßigen Kindergottesdienste und Besuche bei älteren Gemeindemitgliedern zum Geburtstag werden die Kinder mit in die evangelische Lebensform hineingenommen und können sich so in unsere christliche Gemeinschaft aufgenommen fühlen.
Das Feiern mit Singen und Musizieren, mit Schauen und Betrachten, mit Rollenspiel und auch mit Essen und Trinken bringen zentrale Inhalte des Glaubens näher. Auch auf spielerische Weise kann man Glauben erlebbar machen.
Christliche Erziehung heißt auch, mit den Kindern die Schöpfung Gottes, die Umwelt und die Natur bewusst zu erleben und zu erfahren, dass man damit verantwortungsbewusst umgehen muß.
Die Kinder sollen erfahren, dass Gott jeden Menschen will und liebt.
Dieses Vertrauen macht stark.
6. Integration von Kindern mit Behinderung
Integration ist die gemeinsame Erziehung von Kindern mit Behinderung und ohne Behinderung.
Im Grundgesetz ist verankert, dass alle Menschen gleichgestellt sind, Menschen mit Behinderung wie Menschen ohne Behinderung und dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf. Eine Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung verletzt die Würde des Menschen.
Staat und Institutionen sind verpflichtet, sich nach dem Grundgesetz zu richten und Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Dies gilt auch für Kindertageseinrichtungen.
Der Gedanke von der unantastbaren Würde des Menschen gehört zu den Fundamenten des christlichen Menschenbildes. Das Kind in seinem Sein und mit seinen Gaben steht im Vordergrund, nicht die Einschränkung, die seine Behinderung ausmacht.
Wir sind offen und kompetent für die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern mit Behinderung.
Wenn Eltern nach einem Betreuungsplatz für ihr Kind mit Behinderung fragen, wird in der Kindertagesstätte geprüft, welche Voraussetzungen für dieses Kind vorhanden sein müssen und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um es aufnehmen zu können.
In den letzten Jahren konnten wir allen Eltern, die einen Integrationsplatz für ihr Kind benötigten, diesen auch anbieten.
Die Arten der Behinderungen waren sehr unterschiedlich, z.B. Kinder, die einen Infarkt hatten, Kinder mit Essstörungen, mit Anpassungsstörungen im Sozialverhalten, mit emotionaler Symptomatik einschließlich Lernbehinderung und Entwicklungsrückstand in Sprache und Motorik, mit Verdacht auf frühkindliche Hirnschädigung, Kinder mit Entwicklungsverzögerung mit leichter Cerebralparese, Kinder mit Höreinschränkungen sowie Kinder mit körperlichen Fehlbildungen.
Zu den Rahmenbedingungen gehören die personellen, materiellen Voraussetzungen.
Ziel der Integration ist die Förderung der Kinder mit Behinderung und die Begleitung des gegenseitigen Lernprozesses von Kindern mit Behinderung und Kindern ohne Behinderung.
Daraus ergibt sich ein erhöhter Personalbedarf, dem wir in der Integrationsgruppe mit zwei Erzieherinnen nachkommen.
Nach Prüfung der Voraussetzungen der Rahmenbedingungen und der Aufnahme des Kindes beginnt die Beobachtungsphase durch die Facherzieherin für Integration, der Gruppenerzieherin und zusätzlich einer Therapeutin von der "Lebenshilfe e.V."
Gemeinsam mit den Eltern erstellen sie einen Förderplan für jedes Kind. Dieser gilt ca. für ein Jahr und wird dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst.
Kinder mit einer körperlichen und geistigen Behinderung sollen sich bei uns wohl fühlen. Sie sollen merken, dass sie genauso gern gesehen sind wie andere Kinder und sollen einen festen Platz in ihrer Gruppe einnehmen. Die Kinder mit Behinderung lernen von den anderen Kindern, aber auch umgekehrt, sie spielen gemeinsam und werden auf Grund der Vorbildwirkung zur Selbstständigkeit animiert.
Wir finden, dass Kinder mit Behinderung für alle in unserer Einrichtung ein Gewinn sind.
Durch die Facherzieherin für Integration und die Gruppenerzieherin erfahren die Kinder pädagogische Angebote, die ihnen helfen, aktiv am Gruppenleben teilzunehmen.
Wir sehen als Schwerpunkt für die Arbeit erreichbare Ziele. Wir möchten die Kinder auf ein Leben mit ihrer Behinderung vorbereiten, ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen und ihre größtmögliche Selbstständigkeit erreichen.
Die Aufgaben unserer Facherzieherin für Integration gestalten sich sehr vielseitig.
So wird der Entwicklungsstand des Kindes festgestellt, die Auswirkungen der Behinderung auf die kindliche Entwicklung ermittelt, beobachtet und dokumentiert und ein individueller Förderplan erstellt.
Ein gezieltes Spielangebot erfolgt zum Beispiel in einer Kleingruppe (Kind ohne und Kind mit Behinderung). Dieses Angebot richtet sich nach dem Entwicklungsstand, dem Spielinteresse und den Neigungen und Vorlieben eines Kindes mit Behinderung. Dabei werden die Interessen beider Kinder in Einklang gebracht. Diese gemeinsamen positiven Spielerfahrungen sollen gefestigt und im täglichen Miteinander übertragen werden.
Bei pädagogischen Gruppenarbeiten bietet die Facherzieherin für Integration dem Kind ihre Hilfe an. Sie begleitet die Kinder in Freispielsituationen und unterstützt die integrativen Spielprozesse.
Die Facherzieherin ist Vermittlerin zwischen Kindern mit Behinderung und Kindern ohne Behinderung.
Die Zusammenarbeit der Facherzieherin für Integration mit der Gruppenerzieherin ist ein wichtiger Bestandteil, aber auch die Zusammenarbeit mit dem gesamten Kita-Team und der Leitung sind unabdingbar und Voraussetzung der gesamten Integrationsarbeit. In Mitarbeiterbesprechungen wird über anfallende Probleme gesprochen und nach Lösungen gesucht. Die Facherzieherin steht den Eltern gerade in Phasen von Unsicherheit und Ängsten mit Rat und Tat zur Seite.
Das harmonische Miteinander von Kindern mit Behinderung und Kindern ohne Behinderung, das Akzeptieren und Verstehen des anderen, das Helfen und Sich-helfen-lassen und das Leuchten der Kinderaugen sind für unsere Integrationsarbeit der schönste Lohn.
7. Bedeutung des Spiels
Einen herausragenden Stellenwert nimmt das Spiel eines Kindes in der Entwicklung ein. Das Spielen ist die Grundlage kindlichen Lernens. Deshalb nimmt es auch im Kindergarten eine wichtige Stellung ein.
Kerstin Ljunggren beschreibt in ihrem Buch "Besuch bei Astrid Lindgren" folgenden Wunsch von Astrid Lindgren:
"Kinder sollen mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Innern, an die man sich halten kann."
Die Haupttätigkeit der Kinder ist das Spiel. Es beginnt mit sensomotorischen Übungsspielen, Symbolspielen, Konstruktionsspielen, Kreis - und Bewegungsspielen, Rollenspiel und Regelspiel.
Diese unterschiedlichen Spielansätze sind für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung.
Die Kinder haben Spaß und Freude beim Spielen, da sie eigene Ideen verwirklichen und selbst Entscheidungen treffen.
Auch bietet das Spiel die Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen und sich, je nach Lust, auch mal zurückziehen zu können. Wir gestalten diese Zeit unter anderem mit, indem wir verschiedene Spielmaterialien anbieten, die nach einiger Zeit immer wieder ausgetauscht werden.
Uns, dem Kindergartenteam, ist in dieser Zeit wichtig:
- die Möglichkeiten der Kinder, selbst tätig zu werden und sowohl ihrem Bewegungsdrang nachgehen zu können, als auch Zeit zum Ausruhen zu haben
- das Knüpfen von Freundschaften, da es für die Kinder leichter ist, diese durch Spielen zu gestalten
- durch die verschiedenen Erlebnisse erfahren sie Selbstbewusstsein und Selbstbestätigung
- die Kinder entfalten sich durch das Spiel, lernen aber auch ihre Grenzen kennen
- das Verbessern der motorischen Fähigkeiten wird durch das Spiel gefördert
- im Spiel stellen die Kinder vielseitige Beziehungen zu ihrer Umwelt her. Ihnen erschließt sich manches Neue und Erfahrungen werden gesammelt.
- die Kinder erwerben und vervollständigen im Spiel unter anderem Fertigkeiten und Fähigkeiten, die sie brauchen, um immer selbstständiger zu werden. Sie gestalten im Spiel ihre Welt neu und verarbeiten sie so, dass die Welt der Erwachsenen für sie Gestalt annimmt.
Im Nachahmen der Erwachsenen und in der Umgestaltung der Wirklichkeit im Spiel liegt der Sinn, auf diese Weise für das Leben Erfahrungen zu sammeln.
Für die Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder ist es wichtig, dass sie lernen, im Spiel auf andere Rücksicht zu nehmen und Hilfe anzubieten.
8.Tagesablauf
Von 6.30 Uhr bis 8.00 Uhr treffen sich alle Kinder im Frühraum zum Freispiel und zum Einstieg in den Tag.
Um 8.00 Uhr gehen die Kinder in ihre Gruppenräume und frühstücken um 8.15 Uhr.
Der Morgenkreis beginnt um 9.00 Uhr und wird von den Kindern und Erzieher/-innen unterschiedlich gestaltet:
- Kreis- und Tanzspiele
- Biblische Geschichte, Lieder, Gebete
- Märchen, Bilderbucherzählungen
- Gestalten von Gemeinschaftsarbeiten
- Auswertung vom Wochenende, u.a. Erlebtes von zu Hause mitbringen
Um Unruhe zu vermeiden, bitten wir die Eltern, ihre Kinder bis spätestens 9.00 Uhr zu bringen. Kinder, die bei uns frühstücken, sollten bis 8.10 Uhr in der Einrichtung sein.
Wir bitten bei dieser Maßnahme um Verständnis, da wir den Kindern einen ruhigen und harmonischen Tagesbeginn ermöglichen möchten und dieser nicht gewährleistet werden kann, wenn das Frühstück oder der Morgenkreis ständig durch zu spät kommende Kinder gestört wird.
Das gilt nicht nur für die schon anwesenden Kinder, auch die zu spät kommenden Kinder haben ein ungutes Gefühl. Sie fühlen sich im ersten Moment als Außenseiter und Störenfried, denn oft sind schon der geeignete Tischnachbar oder Spielfreund ausgesucht und Spielideen besprochen worden.
Am Vormittag gibt es Angebote innerhalb thematischer Rahmenpläne, aber auch aus der Situation heraus, Freispiel und den Aufenthalt im Freien.
Um ca. 10.00 Uhr nehmen wir unser Obstfrühstück ein, zu dem jedes Kind ein Stück Obst oder Gemüse mitbringt und in den dafür vorgesehenen Obstkorb legt.
Nach dem Mittagessen, das wir um 11.30 Uhr einnehmen, halten die Kinder Mittagsschlaf, mindestens Mittagsruhe.
Kinder, die nicht in unserer Einrichtung schlafen, können bis spätestens 12.30 Uhr abgeholt werden.
Um 14.00 Uhr ist unsere Mittagsruhe beendet. Mit einer kleinen Zwischenmahlzeit (Kaffeetrinken), dem Freispiel und weiteren Angeboten ist der Nachmittag ausgefüllt.
Jeden Donnerstag singt unsere Kantorin um 15.00 Uhr mit den großen Kindern und jeden Freitag um 9.00 Uhr mit den Kindern der mittleren Gruppe.
9. Zusammenarbeit mit den Eltern
Wir wünschen uns, dass die Kita ein angenehmer Ort für Kinder, Erzieherinnen und Eltern ist. Deshalb sind uns Kontakte und Zusammenarbeit sehr wichtig. Für den kurzen Austausch reicht meistens ein Gespräch "zwischen Tür und Angel", für längere Gespräche kann ein Termin vereinbart werden. Wenn Probleme auftauchen, sprechen Sie uns bitte sofort darauf an, so wie wir es umgekehrt auch tun.
Elternabende finden zwei- bis dreimal im Jahr statt. Hier werden wichtige Informationen ausgetauscht, Elternvertreter/-innen gewählt und bestimmte Themen, die sie auch vorschlagen können, dargestellt und diskutiert.
Seit vielen Jahren basteln die Eltern gemeinsam mit den Erzieherinnen Laternen oder Dekoration für den Gruppenraum. Es ist vielen Eltern ein Bedürfnis geworden und keiner der interessierten Eltern möchten diesen gemeinsamen, lustigen Abend missen.
Zu Weihnachten, Ostern und zum Herbstfest bereiten die Eltern für die Kinder ein Frühstücksbuffet vor, das von den Kindern mit viel Freude angenommen wird. Dafür möchten wir uns im Namen der Kinder herzlich bei den Eltern bedanken.
Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für das Buffett zum Sommerfest und zur Schulanfängerabschlussfeier.
10.Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Institutionen
- "Lebenshilfe e.V." Paul-Robeson-Str.33 10439 Berlin
- Jugendamt Danzigerstr. 81 13062 Berlin
- Behindertenhilfe Berliner Str. 16 13187 Berlin
- Grundschule Kastanienallee 13158 Berlin
- Zahnärztlicher Dienst Breite Str. 32 13187 Berlin
- Gesundheitsamt Grunowstr. 13187 Berlin
- Ev. Kindergärten in Pankow, Wedding, Weißensee
- Kommunale Integrationseinrichtungen
11. Zusammenarbeit mit der Gemeinde
Der Kindergottesdienst, der jeden Donnerstag um 9.00 Uhr gefeiert wird, ist gemeindeoffen. Wir laden jeden, der mit uns diesen Gottesdienst feiern möchte, herzlich ein.
Ältere Gemeindeglieder erfreuen wir zum Geburtstag mit dem Besuch einer Kindergruppe.
Ebenso wie das Sommerfest ist unser Martinsfest immer ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Eltern, ehemalige Kinder aus der Einrichtung und Gemeindeglieder. Wir gestalten es mit den Christenlehrekindern und der Katechetin Ramona Funk und laden alle Interessierten herzlich dazu ein.
Die Mitarbeiterinnen der Kita führen an einigen Sonntagen im Jahr den Kindergottesdienst in der Kirche durch, der immer in der Zeit der Predigt stattfindet. Die Kinder gehen dann vor der Predigt in den Christenlehreraum, befassen sich kindgerecht mit dem Thema des Sonntags und kehren nach der Predigt zurück in die Kirche.
12. Kitabeirat
Zum Kitabeirat gehören Eltern, Mitarbeiterinnen der Kita und ein Mitglied des Gemeindekirchenrats.
Zu Beginn jedes Kindergartenjahres wird ein neuer Kitabeirat gewählt.
Die Aufgabe des Kitabeirates besteht darin, die Zusammenarbeit zwischen Träger, Kita, Eltern und Grundschule zu fördern, beratend und vermittelnd zur Seite zu stehen und bei der Vorbereitung, Ausgestaltung und Durchführung von Festen und Veranstaltungen mitzuwirken.
Die Eltern wählen aus jeder Gruppe zwei Vertreter (einen Hauptgewählten und einen Stellvertreter). Auch die Mitarbeiterinnen der Kita stellen eine Vertreterin und die Leiterin der Einrichtung. Der Gemeindekirchenrat entsendet einen Vertreter/- in den Kitabeirat, so dass dieser sich wie folgt zusammensetzt:
- drei Elternvertreter/-innen
- eine Mitarbeiterin aus der Kita
- Leiterin der Kita
- ein/e Vertreter/-in aus dem Gemeindekirchenrat
Die erste Zusammenkunft des Beirates wird durch die Leiterin einberufen. Die Mitglieder benennen dann einen Hauptverantwortlichen, der für alle weiteren Treffen zuständig ist.
13.Traditionen im Kindergarten
Höhepunkte in unserem Kindergarten ergeben sich aus den Feiertagen innerhalb des Kirchenjahres, wie z.B.:
- Erntedank
- St. Martin
- Nikolaus
- Weihnachten
- Fasching
- Ostern
- Pfingsten
Eine gute Tradition ist bei uns das Sommerfest geworden, zu dem wir die Kinder, Geschwister, Eltern, Großeltern und die Gemeinde herzlich einladen und gleichzeitig unsere Schulanfänger verabschieden.
Die gute Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen wird deutlich an dem schon zur Tradition gewordenen "Früchtchenfest", ein Sommerfest in Zusammenarbeit mit dem in der benachbarten Schule angesiedelten Elternverein "Früchtchen e.V."
Theater,- Kino,- und Zirkusbesuche und Ausflüge werden von den einzelnen Gruppen selbst organisiert.
Ein- bis zweimal im Jahr kommt zu uns der Fotograf in den Kindergarten. Alle Kinder, die an diesem Tag anwesend sind, werden fotografiert.
Die Eltern können sich die Bilder ihres Kindes in Ruhe ansehen und dann entscheiden, ob und wie viele Bilder sie kaufen möchten.
Eins wäre noch wichtig: 10 % vom Verkaufserlös gehen in die Spielzeugkasse der Kinder. Ebenso bieten wir ein- bis zweimal im Jahr im Büro der Leiterin einen Buchbasar an, meist zu Weihnachten und Ostern. Sie können aussuchen, wir bestellen und wieder gehen 10 % vom Verkaufserlös in die Spielzeugkasse.
14. Kindermund
"Hör auf so viel zu reden, sonst geht die Batterie in deinem Gehirn alle"
"Heut gab es zum Mittag lila Bischnat mit Kartoffeln, Soße und Fleisch" (Rotkohl)
"Mein Papa hat einen Zwingerling"
Ein drei-jähriger sitzt auf der Toilette und singt:
"Alle meine Entchen, schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, - oh meine Platte hat einen Sprung, ich fang noch mal von vorne an"
"Bist du zu faulig zum Anziehen?"
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